1981

In der turnusmäßigen Generalversammlung wird Robert Merklinger mit überwältigender Mehrheit zum Vorsitzenden des Musikvereins gewählt. 

Mit einem volkstümlichen Melodienstrauß präsentierte sich die Musikkapelle beim Muttertagskonzert. Bei den „Gaggenauer Maitagen“ leistete unser Verein mit Musik und einem Getränkestand einen Beitrag zum guten Gelingen dieser städtischen Veranstaltung auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Heitere Stimmung herrschte unter den vielen Festbesuchern beim dreitägigen Sommerfest des Musikvereins auf dem TBR-Platz. 

Schließlich waren die Musikerinnen und Musiker bei der Einweihung des „Rotherma“ und der Reitbahn beim Winklerhof ebenso zur Stelle, wie bei der Jubiläumsveranstaltung der „Lebenshilfe Murgtal“ in der Festhalle Bad Rotenfels.

1983

Ein Hüttenwochenende der Nachwuchsmusiker führte Anfang Dezember zur „Grundsteinlegung“ für eine Jugendkapelle, deren Dirigentin die eigens hierzu ausgebildete Heidrun Merklinger wurde. Der „Jahrhundertsommer“ verhalf auch dem Musikverein zu einem gut besuchten „Gardefescht“ auf dem TBR-Gelände, zu dem neben den Musikkapellen aus Ottenau und Ottersdorf auch die Musikfreunde aus Bechhofen gekommen waren. Zusammen mit den übrigen Vereinen aus dem Bad-Stadtteil gestalteten wir schließlich am 10. September das „Gaggenauer Stadtfest“ zum Abschluss der Sanierungsarbeiten in der Kernstadt mit.

1986

Der Vorsitzende Robert Merklinger kann bei der Mitgliederversammlung 689 Mitglieder, davon 53 aktive Musikerinnen und Musiker, zu Protokoll geben. Das Jahr steht ganz im Zeichen des 100jährigen Jubiläums, das am 26. April mit einem festlichen Konzert, bei welchem das Sinfonische Orchester Gaggenau den ersten Teil gestaltete, feierlich – in Anwesenheit zahlreicher prominenter Gäste aus Politik und Kultur – eröffnet wurde. Als „Zauber der Musik“ spannte sich in breitem Spektrum ein erlesenes Programm aus Klassik, Romantik und Volksmusik zu einem prachtvollen Blütenstrauß nach Noten; so war es der Presse zu entnehmen.

Ende August folgt das Festbankett sowie das große Zeltfest beim Sportplatz des FVR, wo über drei Tage hinweg gefeiert wurde. Beim Festbankett überreichte OB Dr. Thomas Schäuble dem Vorsitzenden Robert Merklinger die „Pro Musika Plakette“. Das von den kulturtreibenden Vereinen unseres Stadtteils mitgestaltete Programm kam bei Jung und Alt gut an. Paul Goll als Vertreter der Rotenfelser Vereine würdigte ebenso wie Verbandspräsident Peter Brenner in gesetzten Worten das kulturelle Wirken des Musikvereins.

Bürgermeister Peter Götz und der erste Vorsitzende Robert Merklinger eröffneten am Samstag die Feierlichkeiten im Festzelt mit einem Fassanstich. Anschließend unterhielten die „Donauschwaben“ und die „Original Rißtaler Musikanten“ die Festbesucher. Mit einem Frühschoppen, zu dem die Musikvereine aus Hörden, Michelbach und Ottenau aufspielten, ging es am Sonntag weiter. Mit Böllerschüssen an der Festhalle gab der Schützenverein Rotenfels das Startsignal für den 500 Meter langen Umzug durch unseren Ortsteil. Aus Pferdekutschen und Cabriolets jubelten die Ehrengäste den Zuschauern zu. Auf der Zeltbühne traten die teilnehmenden Musikvereine sodann zum Ehrenspielen an. Bei einem bunten Abend stellten die örtlichen Vereine ihr Können unter Beweis ehe der Festtag mit dem traditionellen „Deutschen Feierabend“ mit Fackelträgern ausklang.

Schließlich standen am Montag nach einem Frühschoppen ein Kinder- und Hausfrauennachmittag sowie die Auslosung der Tombola auf dem Programm. Danach kam es noch einmal zu einem Ehrenspielen befreundeter Kapellen. Am Abend konnte abschließend das Tanzbein geschwungen werden. Neben den außerordentlich gut gelungenen Festtagen konnte am Ende des Vereinsjahres noch festgestellt werden, dass die Zahl der Mitglieder auf einen Höchststand von 732 Personen gewachsen ist.

1990

Zum 25jährigen Dirigentenjubiläum von Fritz Schubert wurde im April in der Festhalle ein feierliches Konzert veranstaltet. In dessen Rahmen kann Herr Schubert für seine bleibenden Verdienste um die Blasmusik die Landesehrennadel des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und die silberne Verdienstnadel des Bundes Deutscher Blasmusikverbände entgegennehmen. Mit dem schon traditionell vorweihnachtlichen Konzert wurde ein wiederum erfolgreiches Jahr abgeschlossen.

1991

Zu Beginn des Jahres übernimmt Friedel Seifert die Leitung des Blasorchesters. In der Mitgliederversammlung im Frühjahr wird Günter Franzen zum ersten Vorsitzenden des Musikvereins gewählt. Bei der Familienfeier am dritten Advent in der Festhalle konnten zehn Mitglieder – darunter auch Robert Merklinger – zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

1993

Anfang Februar wird Hermann Hornung von der Mitgliederversammlung zum ersten Vorsitzenden gewählt. Mit einem feierlichen Kirchenkonzert in St. Laurentius leistet der Musikverein Ende April mit über 4.000 DM aus Spenden einen Beitrag zur Renovierung der Pfarrkirche in Bad Rotenfels. Zur Jahresmitte stellt sich die neu formierte Jugendkapelle des Musikvereins zahlreichen Eltern, Lehrern und Mitgliedern im Vereinsheim vor. Am 21. Dezember titelt das Badische Tagblatt: „Musikverein zaubert bei Familienfeier Glanzpunkte an den Notenhimmel“. In den Badischen Neuesten Nachrichten ist von einem „Feuerwerk der Freude am Notenhimmel der Musik“ zu lesen.

1994

Beim 25. Bezirkskonzert der Bezirksgruppe Murgtal im Blasmusikverband Mittelbaden konnte Ende April in der vollbesetzten Festhalle Bad Rotenfels der hohe Stellenwert musikalischer Breitenarbeit in unserer Heimat unter Beweis gestellt werden. Die Bezirksjugendkapelle und die Blasmusikfreunde aus Langenbrand gestalteten zusammen mit dem gastgebenden Musikverein Bad Rotenfels mit klassischen und modernen Stücken ein abwechslungsreiches Programm.

Mitte Juni dokumentierte der Musikverein mit einem Schülervorspiel die Bandbreite und gute Qualität der Ausbildung für die jungen Nachwuchsmusiker im Vereinsheim. Aus allen Registern boten die jungen Musikerinnen und Musiker – teilweise von den jeweiligen Ausbildern unterstützt – einen guten Einblick in ihr Können.

Am dritten Advent musizierte das Orchester des Musikvereins „…auf hohem Level…“ und genügte damit in vollem Umfang den Ansprüchen des Publikums in der vollbesetzten Festhalle. So war am 20. Dezember im Badischen Tagblatt von „…einer ausgezeichneten Lektüre moderner Blasmusik…“ zu lesen.